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Finanzielle Lage unserer Kindergärten spitzt sich zu – Dank an die Gemeinde für ihre Unterstützung
Rottendorf, September 2025 Während der letzten Mitgliederversammlung des Johannes-Vereins Rottendorf e.V. wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Bei der ersten Sitzung des neuen Vorstandes war insbesondere die wirtschaftliche Lage des Vereins ein Diskussionsthema.
Die wirtschaftliche Situation der beiden Kindergärten, bei denen der Johannes-Verein der Träger ist, hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschärft. Der Trägerverein steht man vor enormen finanziellen Herausforderungen, die er alleine nicht mehr bewältigen kann. Besonders die unzureichenden staatlichen Zuschüsse durch den Freistaat Bayern bringt den Träger zunehmend in Bedrängnis.
Die staatlichen Mittel, auf die der Verein angewiesen ist, werden nicht nur viel zu spät überwiesen, sondern fallen auch in ihrer Höhe weit hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück. In einer Zeit, in der Personalkosten steigen, der Fachkräftemangel spürbar ist und die Anforderungen an Qualität und Dokumentation zunehmen, klafft die Finanzierungslücke immer weiter auseinander.
Um zumindest einen Teil der steigenden Ausgaben auffangen zu können, sieht sich der Vorstand gezwungen, die Elternbeiträge zu erhöhen. Dies war ein Schritt, der nicht leichtgefallen ist. Die Vorstandschaft weiß, dass diese Mehrbelastung für viele Familien spürbar und nicht leicht aufzufangen ist. Leider bringt die Anhebung der Beiträge nur eine geringe finanzielle Entlastung. Die laufenden Kosten der Einrichtungen können dadurch bei weitem nicht gedeckt werden.
In dieser schwierigen Lage hat sich der 1. Bürgermeister der Gemeinde Rottendorf Roland Schmitt gemeinsam mit dem Gemeinderat dazu bereit erklärt, das entstandene Defizit zu übernehmen. Dafür möchte der Vorstand seinen aufrichtigen und herzlichen Dank aussprechen. Diese Unterstützung sichert nicht nur den Fortbestand unserer Einrichtungen, sondern auch eine verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung für die Kinder sowie stabile Arbeitsplätze für der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Ohne dieses Engagement wäre der Fortbetrieb der Kindergärten akut gefährdet gewesen. Der Vorstand hofft weiterhin auf ein Umdenken in der Landespolitik und auf eine verlässliche sowie bedarfsgerechte Finanzierung, dass frühkindliche Bildung nicht länger auf der Kippe steht.
Johannes-Verein Rottendorf e.V.
